In der obigen Illustration, die mit Unterstützung von Gemini erstellt wurde, ist ein Gedankenexperiment visualisiert, bei dem eine Person u. a. Ambivalenz erlebt. Dies ergibt sich durch teils widersprüchliche Erfahrungen auf unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen:
- Körperliche Erfahrung (neutral): Ein Geschenk entgegenzunehmen und zu öffnen, kann taktil als relativ neutraler Vorgang erlebt werden
- Emotionale Erfahrung (positiv): Beschenkt zu werden, kann starke Gefühle der Freude etc. auslösen
- Kognitive Erfahrung (negativ): Gleichzeitig kann - bei entsprechender Erwartungshaltung - die mentale Situation sehr stressig und unschön erlebt werden, z. B. wenn die beschenkte Person Angst hat, etwas doppelt zu bekommen
Natürlich ist die Situation des Gedankenexperiments sowohl bezüglich der Situation, wie auch hinsichtlich der Wahrnehmungsebenen etwas konstruiert und statt der drei oben genannten Wahrnehmungsebenen hätte man z. B. auch noch andere Sinneskanäle wie Geruch o. ä. explizit hinzunehmen können.
Es ging bei der Modellierung und Illustration des Gedankenexperiments vornehmlich darum, ein eher einfaches Beispiel zu geben, mit dessen Hilfe man scheinbar widersprüchliche innere "Misch-Zustände" aufschlüsseln und verstehen kann.
Je nach dem, wie stark die beschenkte Person in dem Gedankenexperiment auf die unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen fokussiert, verändert sich mitunter die Gesamtwahrnehmung des eigenen, inneren Zustands.
Die Fortsetzung dieses Gedankenexperiments könnte zum Beispiel darin bestehen, gemeinsam andere Situationen zu erfinden, zu erforschen und zu untersuchen, z. B. daraufhin, ob gleichzeitig unterschiedliche Erfahrungen (positiv, negativ oder neutral) auf den verschiedenen Wahrnehmungsebenen erlebt werden und inwiefern diese Erfahrungen individuell unterschiedlich sein können (eine Person findet z. B. bestimmtes Geschenkpapier sehr hübsch und positiv, während dies von einer anderen Person komplett neutral wahrgenommen wird).
Eine andere Möglichkeit der Fortsetzung und Erweiterung des Gedankenexperiments besteht darin, komplexere Verknüpfungen verschiedener Wahrnehmungskanäle und Einstellungen und deren Vernetzung gemeinsam zu modellieren und daraus einen potenziellen Gesamtzustand herzuleiten.
Viel Spaß beim gemeinsamen Erkunden und Verstehen von Wahrnehmungen und den sich daraus ergebenden Zuständen!
