Viele Pilger gehen Jahr für Jahr kleinere Teile des Weges, da nicht immer genug Urlaub zur Verfügung steht, den ganzen Camino in einem Stück zu beschreiten. So trafen wir beispielsweise Pilger, die vor vielen Jahren in Paris gestartet waren und nun jedes Jahr den Weg dort fortsetzen, wo sie im Vorjahr pausieren mussten.
Uns führte der Weg von Pamplona über Puente la Reina und Logroño bis nach Santo Domingo de la Calzada. Dies waren die Etappen:
- Pamplona --> Zariquiegui (11,5km)
- Zariquiegui --> Lorca (25,2km)
- Lorca --> Villamajor de Monjardín (17,1km)
- Villamajor de Monjardín --> Torres del Río (20,9km)
- Torres del Río --> Navarrete (33,3km)
- Navarrete --> Azofra (23,7km)
- Azofra --> Santo Domingo de la Calzada (16,4km)
Mit dem Bus ging es dann zurück nach Pamplona. Für EinsteigerInnen, die einen Eindruck von der Schönheit des Weges bekommen möchten, bietet sich dieses Teilstück des Jakobswegs an, da es landschaftlich in weiten Teilen bezaubernd idyllisch ist. Überflüssiges Gepäck kann man in einem der vielen geräumigen Gepäck-Schließfächer im Busbahnhof von Pamplona zwischenlagern.
Von fast allen Orten am Weg gibt es Busverbindungen zurück nach Pamplona. So muss man nicht darauf achten, einen ganz bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zu erreichen, sondern kann einfach gemütlich lospilgern und am Ende der Reise von da, wo man gerade ist, einen Bus zurück nehmen.
Was ist der 3-Kilo-Jakobsweg?
"Jakobsweg im Smoking"
ist ein bekannter Ratgeber zum Thema Reisegepäck. Der Titel spielt auf
einen dänischen Pilger an, der einen Smoking für den Jakobsweg
einpackte, weil er befürchtete, in spanischen Restaurants sonst nicht
eingelassen zu werden.
Das Buch nutzt diese amüsante
Smoking-Geschichte, um auf ein sehr ernstes Problem hinzuweisen: Pilger
packen oft viel zu viele schwere und unnötige Dinge ein. Im Buch lernen
Sie, wie Sie den historischen Pilgerweg erfolgreich mit einem Rucksack
bewältigen, der nur etwa 3 kg wiegt - mehr dazu auch in der Top 10 der Packtipps.


