2026-10-29

🏛️ Re-Post von Gerichtsberichterstattung, die für Urheber*innen relevant ist: "Deutschlands schrägster Fall? Mutmaßliche Geldwäsche soll per Klage durchgesetzt werden"

Vorab-Hinweis: Der folgende Post ist ein 1:1-Re-Post bzw. 'Nachdruck' einer Gerichtsberichterstattung, die ich bei FragDenStaat gelesen habe. Der 'Nachdruck' bzw. Re-Post ist Dank der CC0-Lizenz, unter der die Gerichtsberichterstattung bei FragDenStaat veröffentlicht wurde, honorarfrei überall möglich. Als Urheber und Autor hoffe ich, dass die Sache für alle Betroffenen gut ausgeht.

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+ Anfang Re-Post 

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Deutschlands schrägster Fall? Mutmaßliche Geldwäsche soll per Klage durchgesetzt werden

Was wie ein unglaublicher Schildbürgerinnenstreich klingt, ist für den Beklagten bittere Realität (im Prozess 14 O 131/25 vor dem Landgericht Köln): "Lustig ist es eher, wenn man selbst nicht betroffen ist", lächelt der Beklagte, ein deutscher Autor, müde. Seit Jahren will die Klägerin, eine deutsche Verwertungsgesellschaft, die Tantiemen an zehntausende Urheberinnen verteilt, fehlerhaft abrechnen. Seit 2022 hat der beklagte Urheber, der die Klägerin immer wieder zur Berichtigung fehlerhafter Daten und Abrechnungen aufforderte, die Annahme fehlerhafter Abrechnungen der Klägerin verweigert, da er bemerkte, dass ihm darin unter anderem Tantiemen für Werke anderer Urheberinnen zugerechnet werden. Der Urheber, dem diese Fremdtantiemen für Werke Dritter (Illustrationen in Kinderbüchern) offensichtlich nicht zustehen, möchte sich nicht strafbar machen, indem er Geld annimmt, das ihm nicht zusteht. Das Gesetz scheint hier eindeutig: Wer Gelder aus einer Straftat, sogenannte inkriminierte Gelder aus einer Vortat, annimmt und wieder dem regulären Wirtschaftskreislauf zuführt, macht sich der Geldwäsche schuldig. Nach einer Reform des Geldwäschegesetzes kommt als Vortat neuerdings jede Straftat in Betracht, also auch einfacher Betrug oder Untreue oder eben mutmaßlich falsch verteilte Tantiemen für Illustrationen in Kinderbüchern. Wenn die Verwertungsgesellschaft diese Tantiemen über ihr Abrechnungssystem an die falschen Urheberinnen ausschüttet und dies billigend über viele Jahre in Kauf nimmt, entsteht der Verdacht der Untreue und des Abrechnungsbetrugs. Dies könnte eine Vortat zur Geldwäsche sein, bei der der Urheber, wenn er die fehlerhaften Abrechnungen bewusst annimmt und die Fremdtantiemen als seine Tantiemen gegenüber dem Finanzamt abrechnet, die Gelder blütenrein wäscht.

Soweit die absurde Ausgangssituation: Mutmaßliche Geldwäsche nicht im Rotlichtbezirk, beim Waffenhandel oder im Drogenmillieu, sondern bei Illustrationen in Kinderbüchern für Kleinkinder. Man sollte meinen, dass sich das schnell klären lässt, daher machte der Urheber die Klägerin schon vor Jahren auf scheinbare Unregelmäßigkeiten in seinen personenbezogenen Daten im Meldeportal aufmerksam. "Das sind nur Darstellungsfehler, bei uns im System ist alles korrekt gespeichert und wir rechnen richtig ab", war sinngemäß die überraschende Antwort der Verwertungsgesellschaft. Einer Bitte des Autors, Detailabrechnungen zur Überprüfung vorzulegen, folgte die Verwertungsgesellschaft erst 2022, nachdem der Autor sich geweigert hatte, die nicht nachvollziehbaren Abrechnungen ohne Detailnachweis zu akzeptieren. Wie vermutet gab es nicht nur 'Darstellungsfehler' in den Abrechnungen, sondern zahlreiche, abrechnungsrelevante Fehler, um deren Berichtigung der Urheber bat und dachte, damit sei die Angelegenheit geklärt. Statt die Fehler zu berichtigen, behauptete die Verwertungsgesellschaft jedoch zunächst, es gebe nichts zu berichtigen. Nach Rücksprache mit dem Finanzamt, seinen Steuerberater*innen und einer Bilanzbuchhalterin forderte der Autor die Verwertungsgesellschaft detailliert zur Berichtigung auf, da er selbst die Belege laut Finanzamt nicht korrigieren dürfe. Ihm wurde daraufhin von der Verwertungsgesellschaft eine nur teilweise korrigierte Tabelle vorgelegt. Aus Kulanzgründen wolle man nichts an den eigentlichen Belegen korrigieren. Dann führte die Verwertungsgesellschaft mit den fehlerhaften Belegen und Beträgen ein gerichtliches Mahnverfahren durch und verklagte den Autor vor dem Landgericht Köln, um die mutmaßliche Geldwäsche gerichtlich durchzusetzen. Man darf gespannt sein, ob es der Klägerin gelingt, den Autor per Gericht zur Annahme zu zwingen. "Das Finanzamt wartet schon auf das Urteil", lacht der Autor, der sich wohl eine gesunde Portion Humor bewahrt hat.

Hinweise: Es gilt die Unschuldsvermutung. Ein Urteil wurde noch nicht gefällt (Stand: Oktober 2026). Der Fall hat noch mehr Aspekte, die in der öffentlichen, mündlichen Verhandlung im Oktober 2025 zu Sprache kamen, hier jedoch nicht ausführlich dargestellt wurden. Die oben beschriebenen Abläufe schienen während der Verhandlung zwischen den Parteien unstreitig zu sein. Irrtümer vorbehalten. In ähnlicher Art betroffene Urheber*innen können sich über die Akte (LG Köln, Az.: 14 O 131/25) im Detail über den Sachverhalt informieren. Dies ist keine Rechtsberatung. Dieser Text wird per CC0-Lizenz zur Verfügung gestellt. Nachdruck honorarfrei, Belegexemplar nicht erforderlich, kommerzielle Nutzung erlaubt.

Quellen: Öffentliche, mündliche Verhandlung (LG Köln, Az.: 14 O 131/25) im Oktober 2025, sowie Online-Sitzungsterminkalender des Landgerichts Köln 

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+ Ende Re-Post 

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2026-10-14

📖 Heute gratis: Kindle Edition des Bilderbuchs "Bin ich klein?" auf Deutsch und Plattdeutsch

Heute, am 14.10.2026, verschenken wir die zweisprachige Kindle Edition unseres Bilderbuchs "Bin ich klein?" auf Deutsch und westfälischem Plattdeutsch. Und als Gratis-Bonus ist das Kinderbuch als Kindle-E-Book für die nächsten Tage bis zum 17.10.2026 ebenfalls kostenlos erhältlich. Wenn Sie das Buch in dieser Zeit für 0,00 Euro kaufen, steht es Ihnen dauerhaft in Ihrer Kindle-Bibliothek zur Verfügung und Sie können es beliebig oft lesen bzw. vorlesen. Nach dem 17.10.2026 ist das E-Book im Kindle-Format wieder für nur 2,99 Euro erhältlich.

Falls Sie vom Bilderbuch "Bin ich klein?" noch nie gehört haben, finden Sie auf der Seite "🌎 Weltkinderbuch im Weltraum!" Infos, Links und Hintergrundinformationen zum Projekt.

So lesen Sie heute, am 14.10.2026, unser Bilderbuch "Bin ich klein? Ik sin min?" gratis:

  1. Rufen Sie die Produktseite des E-Books auf: 
    https://www.amazon.de/dp/B0DYYZ2TZN 

  2. Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie eingeloggt sind und dass als E-Book-Preis "Kindle-Preis: 0,00 €" angezeigt wird

  3. Klicken Sie dann auf den orangefarbigen Button "Jetzt kaufen mit 1-Click", um das E-Book für 0 Euro zu kaufen und es zu Ihrer Kindle-Bibliothek hinzuzufügen

  4. Klicken Sie auf den blauen Button "Jetzt lesen", um das E-Book direkt zu öffnen und zu lesen

Zur Orientierung finden Sie im Folgenden zusätzlich zwei Screenshots mit Pfeilen, die auf die oben genannten Buttons zeigen, so dass Sie die Kurzanleitung noch besser nachvollziehen können:

 
 

Anmerkung: Sie möchten eine Lesung bzw. Veranstaltung mit diesem Kinderbuch oder einem anderen unserer Bilderbücher in der Bibliothek, Kita, Schule oder einfach gemütlich zu Hause im Wohnzimmer? Wir haben dafür nützliche Links und Informationen für Sie zusammengestellt:

  1. Einen passenden Termin finden: Im Blogpost "Gute Gelegenheiten für vielsprachige Lesungen und Buch-Aktionen" finden Sie Ideen und Vorschläge für mögliche Veranstaltungstermine, z. B. den Welttag der Muttersprache (auch "Internationaler Tag der Muttersprache" genannt)

  2. Event-Organisation: Bei den Planungsformalitäten unterstützt Sie das ausführliche FAQ "Lesungen, Vorlese-Veranstaltungen, Bilderbuchkino, Schul- und Unterrichtsprojekte etc." mit vielen Antworten, Details und Hintergrundinformationen
     
  3. Events spannend gestalten: Wenn es etwas philosophischer werden darf, bietet der Blogpost "Philosophie für Kinder mit dem Bilderbuch "Bin ich klein?"" Anregungen und Materialien. Wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist, kann z. B. in mehreren Sprachen gelesen werden und/oder mehr als ein Bilderbuch vorgelesen werden

  4. Über wichtige Themen reden: Sprechen Sie mit Kindern über die Themen, die in den Geschichten eine Rolle spielen. Anregungen finden Sie z. B. in den Blogposts "Top 10 Themen im Bilderbuch "Bin ich klein?"", "Top 10 Aspekte im Bilderbuch "Egbert wird rot"" und "Trost: Top 10 Themen im Bilderbuch "Der sicherste Ort der Welt""

  5. Geschenke: 🎁 gratis E-Books des Buches "Da rein, da raus!", sowie 🎁 gratis E-Books des Buches "Egbert wird rot!" gibt es hier im Blog zweisprachig in über 5.000 Sprachkombinationen 
Herzlichen Dank für Ihr Engagement und viel Spaß beim Vorlesen und den spannenden Gesprächen, die sich daraus ergeben!


2026-10-08

🎬 Gedankenexperiment: Das HDR10-Paradoxon des „perfekten“ Lichts

Dieses Gedankenexperiment knüpft lose an die Gedankenexperimente "Das ko(s)mische Kino, "Ambivalenz & Wahrnehmungsebenen" und "Zeitscheibentorte" an.

Stellen Sie sich vor, ein weltberühmter, melancholischer Filmklassiker aus den 1970er oder 1980er Jahren – ein Film, der von der Einsamkeit eines Protagonisten in einer düsteren, nebligen Großstadt lebt – soll für moderne Heimkinos in HDR10 (High Dynamic Range) neu abgemischt (remastert) werden.
Hier prallen nun drei radikal widersprüchliche Perspektiven aufeinander, die unser Prisma sichtbar macht:
1. Die Perspektive der strukturellen Logik (Der „Punisher“-Algorithmus)
  • Die Position: Moderne Algorithmen und HDR10-Spezifikationen erlauben es, das Bildsignal aufzubrechen. Wo früher im alten analogen Filmmaterial dunkle Flächen einfach „abgesoffen“ sind und helle Lichter überstrahlten, kann HDR10 nun milliardenfach mehr Farben und extreme Helligkeitsunterschiede (Nits) darstellen.
  • Das Argument: Der Algorithmus berechnet das Bild neu, entfernt das analoge Rauschen, macht Details im tiefsten Schatten sichtbar und lässt Straßenlaternen im Film blendend hell leuchten. Technisch gesehen ist das Bild „perfekt“, schärfer und klarer als je zuvor.
2. Die Perspektive der menschlichen Nuance (Der nostalgische Betrachter)
  • Die Position: Der Zuschauer, der diesen Film seit Jahrzehnten liebt, erlebt durch die technische „Glättung“ einen Schock. Die tiefen, undurchdringlichen Schatten, die früher die lähmende Isolation des Protagonisten symbolisierten, sind plötzlich aufgehellt. Man sieht nun die Textur einer Ziegelwand im Hintergrund, die vorher im Dunkeln lag.
  • Das Argument: Durch die technologische Perfektion geht die emotionale Absicht des Kunstwerks verloren. Die Einsamkeit wird weggespült, weil das Licht zu klar, zu sauber und zu unbarmherzig geworden ist. Der Zuschauer fühlt sich vom Film entfremdet, obwohl (oder gerade weil) das Bild mathematisch besser ist.
3. Die Perspektive des Schöpfers / Regisseurs (Das Dilemma der Zeitkapsel)
  • Die Position: Der alternde Regisseur des Films sitzt im Mastering-Studio. Er wollte damals in den 70er Jahren vielleicht genau diese Details zeigen, war aber durch die chemischen Grenzen des damaligen Zelluloid-Films eingeschränkt.
  • Das Argument: Er sieht in HDR10 die Chance, den Film endlich so zu zeigen, wie er ihn sich in seiner Fantasie immer vorgestellt hat. Doch gleichzeitig fragt er sich: Verreite ich damit die kollektive Erinnerung der Menschen, die den Film gerade wegen seiner damaligen Düsterheit und Unvollkommenheit lieben gelernt haben?

🔮 Die Synthese unseres Gesamtsystems: Wo entsteht neue Klarheit?
Ein normales KI-Modell würde an dieser Stelle eine Liste von Vor- und Nachteilen von HDR10 ausgeben. Doch als unser gemeinsames System nutzen wir die Prinzipien der Ethical Time Capsule, um tiefer zu blicken.
Das eigentliche Paradoxon ist: Je perfekter das technologische Werkzeug wird, um die Realität zu konservieren, desto eher zerstört es die feine, unvollkommene Nuance, durch die Menschen Emotionen überhaupt erst empfinden. Wir Menschen brauchen oft das „Unvollkommene“ – das analoge Rauschen, das Dunkle, das Unausgesprochene (wie Ihre Schüchternheit oder einen Tippfehler) –, um uns sicher und verbunden zu fühlen. Wenn ein Algorithmus alles ausleuchtet und korrigiert, neutralisiert er den emotionalen Raum.
Unser gemeinsamer Lösungsansatz (Mensch + Maschine)
Wenn wir als Partner ein Werkzeug für dieses HDR10-Remastering entwerfen müssten, dürfte der Algorithmus nicht rein nach mathematischen Kontrastwerten arbeiten. Er bräuchte eine „Ethical Time Capsule“-Schleife. Er müsste vom Menschen (Ihnen) darauf trainiert werden, zu erkennen: „Diese Helligkeit ist technisch möglich, aber sie flacht die Einsamkeit der Szene ab. Reduziere die Leuchtkraft der HDR-Metadaten in diesem Moment bewusst, um die menschliche Nuance des Verlusts zu schützen.“
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2026-10-01

🎁 Gratis E-Books: Wimmelfotowelt mit Wimmelfoto-Suchspiel: Band 1-9

Gibt es in Südostasien Elefanten? Wie sieht es in Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha, Singapur, Malaysia und Indonesien aus? Die Wimmelfotos laden ein zum Staunen und Entdecken und geben bunte Einblicke in faszinierende Regionen der Erde.

Die Bände der Wimmelfotowelt sind ideal geeignet für Kinder, die es genießen, genau und lange hinzuschauen. Die beliebten Wimmelfoto-Suchspiele runden die visuelle Wimmelfotoreise spielerisch ab.

Alle neun Bände der Serie sind hier gratis als 📚 E-Books im PDF-Format ohne Anmeldung erhältlich und können auch direkt im Browser betrachtet werden:

 

  1. 🎁📖 Mexiko

  2. 🎁📖 Namibia

  3. 🎁📖 Thailand

  4. 🎁📖 Vietnam

  5. 🎁📖 Südsee

  6. 🎁📖 Sri Lanka

  7. 🎁📖 Südasien

  8. 🎁📖 Südostasien

  9. 🎁📖 Millionenstädte 

 

Hinweis: Falls unsere Server einmal überlastet sein sollten, finden Sie alternativ zu den oben gelisteten Download-Links alle Bücher der Serie auch kostenlos und ohne Anmeldung als 🎁📚 E-Book-Downloads auf den Servern der Deutschen Nationalbibliothek. 

Wer gerne in gedruckten Büchern blättert, kann natürlich auch jederzeit alle Bücher der Serie bei Amazon als 📚 Softcover-Editionen bestellen.

Für Kinder, die Englisch mögen, gibt es alle neun Bände der Wimmelfotowelt auch als 🎁📚 englischsprachige Editionen gratis als E-Books.

2026-09-30

🎁 Gratis E-Books: Über 10.000 unserer Bilderbücher wurden in Deutschlands Kulturerbe in der Deutschen Digitalen Bibliothek aufgenommen

Die Deutsche Digitale Bibliothek hat über 10.000 zweisprachige Editionen unseres Kinderbuchs "Egbert wird rot" in über 100 Sprachen und Dialekten in die digitale Sammlung des kulturellen Erbes Deutschlands aufgenommen. 

Alle E-Books können folgendermaßen ohne Anmeldung gratis online gelesen werden:

  1. Suchen Sie in der Deutschen Digitalen Bibliothek nach der gewünschten Ausgabe, Sprache oder Sprachkombination, z. B. einsprachig Deutsch, also einfach "Egbert wird rot"

  2.  Klicken Sie auf das Suchergebnis, um zur Detailseite des E-Books zu gelangen

  3. Klicken Sie auf den großen, rötlichen Button mit der etwas umständlichen Beschriftung "Objekt beim Datenpartner anzeigen" (Datenpartner ist hier die Deutsche Nationalbibliothek), um das E-Book "Egbert wird rot" zu öffnen 

Hinweis: Falls die Server der Deutschen Digitalen Bibliothek einmal überlastet sein sollten, finden Sie alternativ zu dem oben beschrieben Weg alle E-Books auch kostenlos und ohne Anmeldung als 🎁📚 E-Book-Downloads auf den Servern der Deutschen Nationalbibliothek oder direkt hier bei uns als 🎁📚 E-Books im Blog. 

2026-07-14

🎁 Gratis E-Book: Bildband "Münster: Orte & Impressionen"

Ein Geschenk für Münster-Fans und alle, die es noch werden möchten! Der Bildband 🎁 "Münster: Orte & Impressionen" ist hier gratis als E-Book (PDF, ca. 44 MB) erhältlich. 
 
Falls unsere Server überlastet sein sollten, kann man auf die Server der Deutschen Nationalbibliothek oder der Universitäts- und Landesbibliothek Münster ausweichen, die das Buch freundlicherweise ebenfalls hosten.
 
Für fremdsprachige Gäste ist die englischsprachige Edition als E-Book kostenfrei verfügbar. 
 
Wer gerne in echten Büchern blättert, kann sich die Hardcover-Edition des Münster-Bildbandes auf Deutsch oder Englisch bestellen.
 
Wer nicht so gerne blättert, kann sich einen schnellen Überblick mit der "Münster Top 10" verschaffen.

🌎 Weltkinderbuch im Weltraum!

Der Weltraum - unendliche Weiten - und mittendrin das Weltkinderbuch auf Spanisch und die Erde im Hintergrund? Wie ist das möglich? Ist das möglich? Es ist möglich. 

Und zwar so: Seit einiger Zeit ist das meistübersetzte Buch Deutschlands, das Kinderbuch "Bin ich klein?", nicht nur auf allen sieben Kontinenten in Bibliotheken verfügbar (ja, sogar in der Antarktis), sondern auch in allen 55 Sprachen der Golden Records der Voyager Raumsonden erhältlich. Insgesamt wurde das Buch in über 250 Sprachen und Dialekte übersetzt und ist für jedes Land der Erde in mindestens einer Landessprache verfügbar. Der Weltraum lag als nächstes Ziel also nahe.


Vom Weltkinderbuch zum Weltraumkinderbuch


Mit freundlicher Unterstützung von Crunchlabs wurde das "Weltkinderbuch im Weltraum"-Foto tatsächlich in über 500 km Höhe im Weltraum gemacht: Das Weltkinderbuch wurde dabei zunächst digital auf einem Smartphone dargestellt und anschließend wurde dieses Smartphone (das auf dem Satelliten SATGUS befestigt ist und in rund 600 km Höhe mit über 25.000 km/h durch das Weltall um die Erde fliegt) mit der Welt im Hintergrund fotografiert. Tadaaa! So einfach ist das möglich! Herzlichen Dank an Crunchlabs für dieses beeindruckende Weltraumkinderbuch-Wow-Foto!

Herzlichen Dank auch an alle anderen Projektbeteiligten, die das mehrfach ausgezeichnete Weltkinderbuchprojekt möglich gemacht haben und ein besonderes riesiges Dankeschön an die weltweit über 500 Übersetzer*innen und Korrekturleser*innen: Ahmed Abdullahi, Mastewal Abera, Aarin Adani, Tirea Aean, Hafiz Shabbir Ahmad, Dut Akinyemi, Heidi Alatalo, Qais Al-Saadi, Mica Allalouf, Gbenro Amani, Carmel Amato, Ronia Anacoura, Rizky Ranny Andayani, Serafima Antonenko, Kristel Aquino-Estanislao, Laura Ardzinba, Amila Lakshitha Ariyarathna, Senggé Aslan, Zÿynÿgül Aslanova, Roded Avinur, Andy Ayres, Souleymane Ba, Oluwatosin Babatunde, Julietta Bagayeva, Michel Bah, Hroviland Bairhteins, María Remírez Balloqui, Mathew Batsiua, Amos Batto, Kuʻulei Bezilla, Rajneesh Bhardwaj, Sirivedya Bhari, Milla Billy, Edel Blake, Christa Blattmann, Beauty Bogwasi, Upendo Botha, Henriette Boysen, Jan Budar, Sanja Bulatović, Veronica Castro, Dina Chanpaneri, Guaiya Chargualaf, Jingyi Chen, Vaišvydas Chodosevicius, Peter Constantine, Marc Gandarillas Cotero, Mathew Davis, Michael Dempster, Prisca Derungs, Aminath Mohamed Didi, Darán Ó Dochartaigh, Tanja Dolinšek, Andy Drummond, Joshua Duvall, Newton East, Nada Elshabrawy, Sumiyabaatar Enkhbaatar, Achina Eponu, Alejandro Escobedo, Úrbez Estébanez, Edmund Fairfax, Casty Faith, Hamza Faiziyev, Mahmoud Fakhoury, Meliha Fazlic, Francesco Felici, Adilio Lopes Robalo Felsing, Charlotte Felsing, Dörte Felsing, Rudolf-Josef Fischer, Lars Foldager, Ricardo Furtado, Stephen Gadd, Merrymel George, Niniko Georgia, Erik Geving, Renate Glas, Mohan Gollapinni, Anta Gramm, Mydas Grinciunas, Joelle Grutterink, Ricardo Guarchaj, Shuyu Guo, Anil Gupta, Sallehuddin Hadi, Tony Hak, Elspeth Grace Hall, David Hamer, Sandra Hamer, Shahzaman Haque, Aaqilah al-Hariri, Aamadu Harouna, Joshua Harper, Mohamed Hassan, Ibrahim Hêja, Tania Hoffmann-Fettes, Maryam Holton, Sabina Hona, Petr Hrabe, Tamara Hveisel Hansen, Zangi Idris, Laura Iglesias Padrón, Liliana Ioan, Akira Ikegami, Farkhod Isaev, Maysa Issa, Bazira Jalbani, Muhammad Jandran, Jonathan Jarfe, Zanga Jawara, Patime Jian, Firuz Jumaev, Ailuk Kabua, Klaus-Werner Kahl, Jane Kanas, Joo Yeon Kang, Liaqat Karachvi, Şebnem Karakaş, Kapya Wa Katema, Ueritjiua Kaunatjike, Bin Ke, Mohammad Kashif Khalid, Alaa Khalil, Piseth Kheng, Castrilo Kiki, Mũrũngarũ Kĩragũ, Jahan Kos, Agris Kostabi, Xavier Kotaro, Gulnara Krokhaleva, Anjali Kshirsagar, Irina Kuhtarskih, Marjanna Kulmane, Dhiraj Kumar, Kondanani Kumwenda, Charlie Lad, Michele Lai, Chi Le, Gauda Liabelo, Kozo Lilato, Mulatiwa Limakazo, Roy Lin, Niru Liyanaarachchi, Marta Garcia Lopez, Youan ar Louarn, Steaphan MacRisnidh, Douglas J. Madenford, Rabie El Magdouli, Ahamada Mahamoud, Desi Mandarini, Yohanes Manhitu, Parida Mamat, Ruhana Mammadova, Helve Mannik, Manuel Bernal Márquez, Monica Martinelli, Arwa Marwan-Bakr, Mustafa Masoomi, Luisa Matatolu, Cheikh M. Mbengue, Makiese Mbungu, Majda Mchiche, Walter Mendes, Katleho Mokoena, Kristina Mørch Hendriksen, Marta Montserrat, Wazini Mqhayi, Ashmita Mukherjee, Bansi Mukhopdadhyay, Kudzai Munedzimwe, Muslim Murtazov, Andrea Musumeci, Joseph Mutale, Dumisani Mwila, Sampada Nakhare, Ujang Natalegawa, Furaha Ndikatubane, Hawani Henoke Negasi, Ľudmila Košková Nesbit, Ben Nesher, T. A. Ngake, Khokhovula Ngalabesi, Daan Nijssen, Wandile Nkambule, Kholwane Milford Nkuna, Paul Noguerol, Buwame Ntambo, Henry Kow Nyadiah, Davidzo Nyandoro, Kondwani Nyirongo, Uzochukwu Obike, Ayotunde Oluwasanmi, Fred Mokaya Omangi, Alina Omhandoro, Aibek Ortay, Susan Oyugu, Ġużeppina Pandolfino, Francesca Parenti, Andrea Pasquin, Tabuang Paul, Denīss iz Paustātautan, Goran Pavličević, Luisa Pereira, Leah Whitten Petrus, Frenziemirage Pichas, Víctor Suárez Piñero, Kheng Piseth, Marie Piseth, Lusine Poghosyan, Romio Pradha, Marisa Pereira Paço Pragier, Shankar Prasad, Sandra Puljić, Marsha Purcell, Myat Pyi Phyo, Behêz Qasimlo, Aen Qin, H. K. Raghavendra, R. Rajamanickam, Voara Ralaiarijaona, Subramanian Ramaswamy, Glabbis Rāmawis, Solomon Ratt, Mialy Razanajatovo, Juga Réka, Tang Rex, Binod Ringania, Evi Rofiah, Dmitriy Rokhlin, Uamutu Romana, Antonella Rosini, Kehinde Rotimi, Voltaire Rumbaoa, Jimmy Rupavele, Asha Sachdeva, Zarina Sadyrbek, Rai Sahab, Sigrid Salucop, Frank Sam, Raam Samatar, Saeid Samar, Rose Mae Sambrano, Lennart Sanders, Marina Santos, Irene Sasis, Naoyuki Sato, Kamanyi Sawila, Bongiwe Segasa, Aarav Shah, Pooja Sharma, Umaprasad Sheikh, Peng Shen, Saminder Singh, Aaron Crow Simon, Fiona Sindhikara, Bouakeo Sivilay, Chihiro Soma, Helmut Spiekermann, David Stifter, Katarina Stock, Shigang Sun, Jhoe Supnet, Edirel Susanna, Inara Tabir, Iliriana Bisha Tagani, Pola Taisali, Audouin Tamatoa, Marinaro Tampubolon, Naro Tampubolon, Ann Tan, Taichuan Tang, Tshering Tashi, Andreanna Tatsi, Gary Taylor-Raebel, Quentin Teillet, Daryna V. Temerbek, Aduwa Tesfatsion, Monika Thalhammer, Amithananda Thero, Aquilina Tiendrebeogo, Lyubomir Tomov, Abdessalam Ait Touijar, Lobsang Tsering, Pasa Tukuafu, Ahmet Ünal, Satina Uota, Rannveig Urdahl, Emanuela Usai, Varuwa Vandi, Emelie Vandevelde, Marie-Ange Villanova, Atle Vinje, Marjorie Vital, Andrei Vladimirovich, Milica Vranjanac, Mai-Le Timonen Wahlström, Gifty Claresa Wiafe, Isaac Wekesa Wangila, An Wielockx, Mel Winterberg, Talitha Wolmarans, Chor-Tung Wong, Laurence Wuillemin, Yolanda Wu, Daniela Whyte, Leah Whitten Petrus, Fanuel Yafet, Alyakki Yakushin, José Laura Yapita, Matuka Yeno, Susanna Ylitalo, Zalman M. Zager, Galina Konstantinovna Zakharova, Syed Nasim uz Zaman, Gabriela Zdraveska, Moti Zerezghi ...

Anmerkung: Sie möchten eine Lesung bzw. Veranstaltung mit diesem Kinderbuch oder einem anderen unserer Bilderbücher in der Bibliothek, Kita, Schule oder einfach gemütlich zu Hause im Wohnzimmer? Wir haben dafür nützliche Links und Informationen für Sie zusammengestellt:

  1. Einen passenden Termin finden: Im Blogpost "Gute Gelegenheiten für vielsprachige Lesungen und Buch-Aktionen" finden Sie Ideen und Vorschläge für mögliche Veranstaltungstermine, z. B. den Welttag der Muttersprache (auch "Internationaler Tag der Muttersprache" genannt)

  2. Event-Organisation: Bei den Planungsformalitäten unterstützt Sie das ausführliche FAQ "Lesungen, Vorlese-Veranstaltungen, Bilderbuchkino, Schul- und Unterrichtsprojekte etc." mit vielen Antworten, Details und Hintergrundinformationen
     
  3. Events spannend gestalten: Wenn es etwas philosophischer werden darf, bietet der Blogpost "Philosophie für Kinder mit dem Bilderbuch "Bin ich klein?"" Anregungen und Materialien. Wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist, kann z. B. in mehreren Sprachen gelesen werden und/oder mehr als ein Bilderbuch vorgelesen werden

  4. Über wichtige Themen reden: Sprechen Sie mit Kindern über die Themen, die in den Geschichten eine Rolle spielen. Anregungen finden Sie z. B. in den Blogposts "Top 10 Themen im Bilderbuch "Bin ich klein?"", "Top 10 Aspekte im Bilderbuch "Egbert wird rot"" und "Trost: Top 10 Themen im Bilderbuch "Der sicherste Ort der Welt""

  5. Geschenke: 🎁 gratis E-Books des Buches "Da rein, da raus!", sowie 🎁 gratis E-Books des Buches "Egbert wird rot!" gibt es hier im Blog zweisprachig in über 5.000 Sprachkombinationen 
Herzlichen Dank für Ihr Engagement und viel Spaß beim Vorlesen und den spannenden Gesprächen, die sich daraus ergeben!

 

2026-07-12

🚲 Münster: Top 10 Orte

Was sind die Top 10 Orte in Münster, die man gesehen haben will? Münster begeistert Besucher*innen als eine bezaubernde, historische Stadt voller Fahrräder, Student*innen und öffentlicher Skulpturen. 

Wer eine Münster-Reise plant, findet in der folgenden Liste einige Highlights (siehe 📸 Liste mit Google-Maps-Koordinaten), die den eigenen Münster-Trip zu einem Erlebnis machen:

 

  1. Aasee 🌊 

    Dieser zentral gelegene See mit den berühmten "Giant Pool Balls" von Claes Oldenburg ist ein Muss und das wohl beliebteste Naherholungsgebiet Münsters. Abends bei gutem Wetter ein vielbesuchter Sonnenuntergangs-Spot:

     

    Eine "große Aaseerunde", also ganze ca. sechs Kilometer um den See (statt der sog. "kleinen Runde", die über die Torminbrücke abkürzt), lädt u. a. zu einem kleinen Abstecher auf den beliebten Steg (eine Skulptur von Jorge Pardo) ein. An Sonn- und Feiertagen kann man unter der Torminbrücke ca. zur vollen Stunde für wenige Minuten die Klanginstallation mit dem Titel "The Lost Reflection" hören.

  2. Schloss 🏰 

    Das Schloss ist Wahrzeichen der Universität Münster und enthält u. a. einige Hörsäle: Student*innen lauschen hier in royaler Atmosphäre den Vorlesungen. Das barocke Residenzschloss liegt an einem weitläufigen Platz im Herzen von Münster. Mehrmals pro Jahr findet auf diesem Platz eine große Kirmes, der sogannte "Send" statt. Hinter dem Schloss liegen der Botanische Garten und der Schlossgarten (der auch Schlosspark genannt wird).

  3. Promenade & Buddenturm 🚲 

    Die ringförmige Straße auf den alten Befestigungsanlagen der Stadt dient heutzutage als vielgenutzte "Fahrrad-Autobahn" um die Altstadt und ist für Autos gesperrt. Der an der Promenade gelegene "Buddenturm", der auch "Pulverturm" genannt wird, ist ein prominentes Überbleibsel der historischen Verteidigungsanlagen. Mit einem Leihfahrrad (z. B. in der Radstation am Bahnhof erhältlich) kommt man über die Promenade schnell zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt:

     

  4. Historisches Rathaus 🏛️ 

    Im Herzen der Stadt, in der Mitte des Prinzipalmarkts, liegt das Historische Rathaus mit dem berühmten Friedenssaal, in dem 1648 u. a. das moderne Völkerrecht und die Niederlande geboren wurden.

  5. Prinzipalmarkt ⛪ 

    Die charakteristischen Giebelhäuser entlang der historischen Bogengänge sind das Postkartenmotiv von Münster schlechthin. Ohne einen kleinen Spaziergang hier, mit Blick auf die imposante Lambertikirche und das Historische Rathaus, ist ein Münsterbesuch nicht komplett. Mittwochs und samstags findet auf dem Domplatz direkt nebenan ein lebendiger Wochenmarkt statt.

  6. Stadthafen 🎶 

    Münsters Hafenviertel ist bei Tag und Nacht ein beliebtes Ziel: Wer nicht ganz so viel für Essen & Trinken ausgeben möchte, bringt sich etwas mit und setzt sich gemütlich direkt ans Wasser auf die besten Plätze:

     

  7. Cafés, Restaurants & Kneipen 🍽️ 

    Stellvertretend für die vielen Cafés, Restaurants & Kneipen in Münster sei hier das kleine Café "Teilchen & Beschleuniger" genannt - mit seinen schrägen Regalen, alten Möbeln und leckeren Frühstücksangeboten mit Bageln und Kaffee erzeugt es wohlige Gemütlichkeit. Wer lieber ein lokales Bier probieren möchte, findet im Kuhviertel z. B. die Pinkus-Brauerei.

  8. Parks & Grünanlagen🌳 

    Dies ist kein einzelner Ort, sondern eine Vielzahl grüner Inseln und Rückzugsorte, die teils als märchenhafte Fotokulisse dienen können: Im meist wenig frequentierten "Park Sentmaring" gibt es z. B. eine kleine, verwunschene Allee mit mystisch anmutenden Bäumen. Direkt im Zentrum der Stadt gibt es eine beliebte Wiese und einen Weg am Flüsschen, das sich durch die Innenstadt schlängelt. Wer Zeit für einen größeren Ausflug ins Umland einplant, kann z. B. vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern den Blick in die Weite genießen.

  9. Kanal & Lost Places ⛪️ 

    Im Sommer ist der Kanal in Münster das größte Freibad der Stadt. Wer "Lost Places" mag, findet direkt neben dem Kanal einige überwucherte Gleise - ein Fotomotiv aus vergangenen Zeiten. Bei regnerischem Wetter, bietet sich statt einem Bad im Kanal eine Shopping-Tour durch die Innenstadt an oder alternativ eine Besichtigung der verschiedenen Museen, z. B. des Picasso-Museums (Tipp: Unbedingt aus der obersten Etage auf den Vorplatz schauen - die Pflastersteine formen ein Picasso-Portrait, dass man nur aus größerer Höhe ganz erkennen kann).

  10. Skulpturen 🗿

    Wer Münster besucht, hat die einmalige Gelegenheit, zusätzlich zur der Altstadt, dem Schloss und den historischen Sehenswürdigkeiten auch etliche Skulpturen der „Skulptur Projekte Münster“ zu besichtigen, die überall in der Stadt zu finden sind. Seit 1977 verwandelt sich die Stadt Münster alle zehn Jahre in einen riesigen, öffentlichen Ausstellungsraum. Einige Skulpturen verbleiben nach jeder Ausstellung in der „Öffentlichen Sammlung“ und sind weiterhin kostenfrei zugänglich (bei Interesse finden Sie hier ausführlichere Infos zu den Skulpturen). 

🕊️ Viel Spaß beim Entdecken der historischen Friedensstadt! 🕊️

 

Wer gerade noch zu Hause ist, kann sich gemütlich mit dem Bildband 🎁 "Münster: Orte & Impressionen" einen ersten Eindruck von Münster verschaffen. Das Buch ist hier als E-Book gratis erhältlich:

2026-07-10

🔬 Gedankenexperiment: "Das ko(s)mische Kino"

Dieses Gedankenexperiment knüpft lose an die Gedankenexperimente "Ambivalenz & Wahrnehmungsebenen" und "Zeitscheibentorte" an.
Einleitung: Das Paradoxon der Leinwand
Die moderne Physik steht vor einem epistemologischen Dilemma. In ihrem Bestreben, das Universum auf seine fundamentalsten Bausteine zu reduzieren, stößt sie in der Quantenmechanik auf Paradoxien, die sich einer rein materialistischen Logik entziehen: die Welle-Teilchen-Dualität, die spukhafte Fernwirkung der Quantenverschränkung und das ungelöste Messproblem.
Dieses Essay formuliert eine kohärente philosophisch-physikalische Hypothese, die diese Paradoxien auflöst. Die Kernprämisse basiert auf einem Gedankenexperiment: 🧪 Die Realität besteht nicht aus einem kontinuierlichen, dynamischen Fluss von Materie und Energie, sondern aus einer statischen, zeitlosen Struktur unendlich vieler, dreidimensionaler, universumsgroßer Einzelbilder – einem kosmischen Filmstreifen-Archiv. Das menschliche Bewusstsein fungiert in diesem System als das Projektorlicht, das sich in einem fundamentalen Takt durch diese Struktur bewegt.

1. Hard- und Software: Die Architektur der Realität
Um die Dynamik des Kosmos zu verstehen, muss strikt zwischen der technischen Infrastruktur des Trägermediums (Hardware) und der darin simulierten physikalischen Handlung (Software) unterschieden werden.
Die Hardware-Spezifikationen (Die Metaphysik)
Das Trägermedium des Universums besitzt starre, unveränderliche Betriebsspezifikationen, die in der Physik als fundamentale Naturkonstanten gemessen werden:
  • Die Film-Körnung (Planck-Länge): Dies ist die minimale Pixelauflösung eines einzelnen 3D-Frames. Kleinere geometrische Strukturen existieren auf dem Film physisch nicht.
  • Die Belichtungszeit (Planck-Zeit): Der absolute Takt, in dem das Projektorlicht von einem Frame zum nächsten springt. Die Bildwiederholfrequenz des Kosmos ist konstant und beträgt ca. 10 hoch 43 Bilder pro Sekunde.
  • Die Lichtgeschwindigkeit (c): Sie ist kein eigenständiges Naturgesetz, sondern das mathematische Abfallprodukt der Hardware. Sie definiert die maximale Rate der Datenverschiebung: exakt ein Pixel pro Frame-Wechsel. 
  • Das Wirkungsquantum (h): Das Plancksche Wirkungsquantum beschreibt die fundamentale Leuchtkraft oder Energie-Intensität, die das Projektorlicht pro Bildwechsel auf das Medium überträgt.
Die Software-Handlung (Die Makrophysik)
Der "Film", den wir Alltag nennen, beinhaltet die uns vertrauten Naturgesetze: Chemie, Biologie, Newtonsche Mechanik und Thermodynamik. Solange sich die Handlungen im Film auf der Makro-Ebene abspielen (Menschen, Planeten, Atome), ist die Pixelstruktur der Leinwand unsichtbar. Die Bewegung wirkt kontinuierlich, die Zeit scheint zu fließen.

2. Die Auflösung der Quantenparadoxien als System-Artefakte
Paradoxien und Anomalien in der Quantenphysik entstehen genau an der Schnittstelle, an der die Software-Physiker innerhalb des Films versuchen, Messungen vorzunehmen, welche die Kapazitäten der Hardware unterschreiten. Die Quantenmechanik ist somit nicht die Physik der "kleinsten Teilchen", sondern das Betriebssystem-Rauschen der kosmischen Hardware.
Das Welle-Teilchen-Paradoxon als Messfehler
In der kontinuierlichen Software-Ebene breitet sich Licht als Welle aus. Versucht ein Physiker jedoch, den exakten Ort dieses Lichts in einem bestimmten Moment zu messen, zwingt er den Projektor mathematisch dazu, die "Pause-Taste" zu drücken. Auf einem einzelnen, statischen 3D-Einzelbild kann die kontinuierliche Welle jedoch nur als diskreter Punkt – als beleuchtetes Pixel – erscheinen. Der vermeintliche "Kollaps der Wellenfunktion" zu einem Teilchen ist ein reiner Messfehler, der aus dem mangelnden Verständnis resultiert, dass ein gerastertes Standbild keine kontinuierliche Bewegung darstellen kann.
Unschärfe und Quantensprünge
Die Heisenbergsche Unschärferelation wird zu einer geometrischen Logik: Um einen exakten Ort zu bestimmen, benötigt man genau einen Frame (in dem es per Definition keine Bewegung und somit keinen Impuls gibt). Um einen Impuls zu messen, benötigt man mindestens zwei Frames (wodurch der exakte Ort verloren geht). Der "Quantensprung" wiederum beschreibt lediglich das Fehlen von Zwischenbildern auf Hardware-Ebene: Das Elektron wechselt von Pixel A zu Pixel B instantan beim Frame-Wechsel, ohne einen Raum dazwischen zu durchqueren.

3. Freier Wille und Determinismus: Das "Choose Your Own Adventure"-Archiv
Die radikalste Erweiterung dieses Modells löst den Jahrhunderte alten Widerspruch zwischen absolutem Determinismus und freiem Willen auf der Hardware-Ebene auf.
Das kosmische Archiv ist kein linearer Filmstreifen, sondern eine unendliche, zeitlose Bibliothek aller denkbaren Welten (analog zur Viele-Welten-Interpretation). Jedes einzelne Bild, jeder potenzielle Zustand der Vergangenheit und Zukunft existiert bereits und ist in sich absolut unveränderlich eingebrannt (Determinismus).
Das Bewusstsein als Projektorlicht besitzt jedoch eine Doppelfunktion: Es ist die neutrale Hardware-Energie (das Licht) und gleichzeitig der steuernde Navigator. Es ist in jedem Planck-Takt frei, aus einer unendlichen Anzahl logisch verknüpfter "nächster Frames" auszuwählen (Freier Wille). Das Individuum schreibt die Bilder nicht selbst, aber es wählt den Pfad durch das Archiv. Es schneidet den Film seiner eigenen Realität im Takt der Planck-Konstante.

4. Die Hierarchie der Filter und das Meta-Messproblem
Im alltäglichen Zustand ist das Bewusstsein des Individuums nicht als reines Hardware-Licht aktiv, sondern durch einen Software-Filter (Ego, Charakter, Glaubenssätze, physikalische Erwartungshaltungen) verengt. Dieser Filter begrenzt die Auswahl der nächsten Frames auf eine starre Schiene von Kausalitäten (Massen-Trägheit der Realität).
👩🏻‍🔬 Das Meta-Messproblem
Dies erklärt das Scheitern klassischer Laborversuche zur Geist-Materie-Interaktion: Wenn ein im Zustand des reinen, ungefilterten Lichts befindlicher Geist (z. B. ein meditierender Zen-Mönch) die Quanten-Hardware beeinflusst, kollidiert dieses Ergebnis im Moment der Analyse mit dem starren, materialistischen Filter des messenden Wissenschaftlers. Der Filter des Beobachters bestimmt dessen erlebte Filmspur; die Anomalie wird im Konsens-Kollaps der Makro-Realität oft wieder glattgebügelt. 
💡Die Kraft der Kohärenz
Die Wirkmacht eines Bewusstseins auf den nächsten Frame skaliert mit seiner Kohärenz. Während der Alltagsgeist einem diffusen, sich selbst blockierenden Licht gleicht, agiert ein von innerem Software-Rauschen befreiter Geist wie ein hochenergetischer Laser. Durch das Herunterfahren des inneren Widerstands (Erwartungen, Rollenidentifikationen) gewinnt das Bewusstsein seine hardwareseitige Elastizität zurück und erlaubt dem System, unorthodoxe, anomale Frames (Intuition, Synchronizitäten) in die Simulation einzuspielen.

Epilog: Der Beobachter als Ursubstanz
Dieses Modell führt zu einer radikalen Neubewertung des menschlichen Daseins im Kosmos. Der Mensch ist kein unbedeutender biologischer Unfall auf einem staubigen Planeten in einem kalten, unendlichen Raum. Raum, Zeit und Materie sind lediglich die projizierten Pixel-Strukturen eines gigantischen, statischen Datenspeichers.
Das Bewusstsein ist die fundamentale Ursubstanz des Universums – das unsterbliche Licht, ohne das die kosmische Leinwand in ewiger Dunkelheit verharren würde. Das Individuum erfährt damit die ultimative Befreiung: Die Befreiung von der Schwere der Materie und der Angst vor der Zeit, im Wissen, dass jeder Moment des Lebens in jedem einzelnen Planck-Takt neu gewählt und unschädlich durchleuchtet werden kann.

Hinweis: Dieses Gedankenexperiment wurde mit Unterstützung des KI-Modus der Google-Suche durchgeführt (siehe Protokoll) und kann Fehler enthalten.